Reporting und Belegkette
BELEGKETTE
Belegkette – nachvollziehbar in fünf Schritten
Die Belegkette ist der Unterschied zu einfachen Bienenpatenschaften: Jeder Schritt hat ein Datum, einen Beleg und ein Foto – und alles liegt unter einer Projekt-ID. Vertrag, Saatgutherkunft, Ansaat, Pflege, Fotos: ohne Lücke, nichts stützt sich auf Absichtserklärungen.
Reporting
Was Sie im Jahr erhalten
Jede Stufe liefert dieselbe Art von Belegen – in unterschiedlicher Tiefe. Alle Unterlagen liegen unter Ihrer Projekt-ID und lassen sich in Fragebögen, Bankunterlagen und interner Kommunikation verwenden. Einen vollständigen Beispielbericht zeigen wir Ihnen gern im Gespräch.
- Statusmeldungen im Jahresverlauf, die Sie über Fläche, Projektvolk und Partner-Imker auf dem Laufenden halten
- Bilder aus Ihrer Region oder von Ihrer Fläche – je nach Stufe näher dran, bis zur eigenen Fläche mit Geodaten
- Belege zu Fläche, Projektvolk und Partner-Imker – je nach Stufe als Belegverzeichnis oder als vollständige Belegkette
- Einen Jahresbericht – als kompakter Projektstatus oder mit Berichtsbausteinen als Grundlage für Fragebögen
- Formulierungshilfen, mit denen Sie Ihr Engagement auf der Website, bei Kunden und in der Belegschaft sauber benennen
AUSGANGSLAGE
Die Anforderungen kommen über die Lieferkette.
Großkonzerne, OEMs und Banken stehen unter zunehmenden Nachhaltigkeits-, Berichts- und Lieferkettenanforderungen. Einen Teil der Informationen holen sie bei ihren Lieferanten ein – über Portale, Selbstauskünfte und Fragebögen. Entscheidend ist deshalb nicht, ob Ihr Unternehmen selbst berichtspflichtig ist, sondern was Sie belegbar vorlegen können, wenn gefragt wird.
Selbstauskünfte und Nachhaltigkeitsbewertungen fragen konkrete Umweltmaßnahmen ab.
ESG-Fragebögen der Hausbank und Vergabekriterien verlangen dokumentierte Maßnahmen.
Ab 27.09.2026 gelten in der EU strengere Regeln gegen irreführende Umweltangaben – allgemeine Aussagen werden riskant.
Der EU-VSME-Standard hilft kleinen und mittleren Unternehmen, Anfragen strukturiert zu beantworten.
VERGLEICH
Klassische Bienenpatenschaft – und der BEE Sponsor Ansatz
Klassische Bienenpatenschaften setzen auf ein Volk und ein Glas Honig. BEE Sponsor dokumentiert eine reale Maßnahme mit einer Belegkette, die Nachfragen standhält. Wir dokumentieren Maßnahmen, keine Wirkungen: keine Wirkungsversprechen, keine Konformitätszusagen, kein Testat.
| Klassische Bienenpatenschaft | BEE Sponsor | |
|---|---|---|
| Maßnahme | ein Bienenvolk, ein Glas Honig | neu angelegte Habitatfläche aus zertifiziertem Regiosaatgut, ohne öffentliche Förderung, mindestens fünf Jahre gebunden |
| Bienen | oft zusätzliche Völker | Bestandsvolk eines regionalen Partner-Imkers – keine zusätzlichen Völker, keine Nahrungskonkurrenz |
| Nachweis | Urkunde und Fotos | Flächenregister, Saatgutherkunft, Protokolle, Fotos mit Zeitstempel, Jahresbericht unter einer Projekt-ID |
| Aussagen | „Wir retten die Bienen“ | nur belegte Maßnahmen – keine Wirkungsversprechen, keine Konformitätszusage, kein Testat |
| Verwendung | Social Media | Lieferantenportale, Bankgespräche, Ausschreibungen, freiwillige Nachhaltigkeitsberichte |